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Top-Snack-Trends an der Kaffeebar

Kaffee allein reicht nicht mehr. Der Gast verlangt nach zeitgeistigen Mini-Mahlzeiten – rund um die Uhr. Was angesagt ist.

Marcus Aurelius

Die klassische Kaffeebar entwickelt sich mehr und mehr zu einer Ganztagesbar, die sich flexibel an die neuen Arbeitswelten anpasst und die an kleineren Standorten mittelfristig das kostenintensive Betriebsrestaurant ersetzt. Snacks und Mini-Mahlzeiten avancieren in diesem Zuge zum Must-have im Angebot. Worauf es ankommt.

24/7-Konzepte sind gefragter denn je, lösen sich doch starre Essenszeiten auf. Umso mehr gewinnt das Thema Snackification: Die Gäste konsumieren immer häufiger mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Ähnlich sieht das Alexander Weiß von Sodexo: „Die Kaffeebars werden zu einem Teil der Gesamtinfrastruktur mit flexiblem Angebot – auch in den Randzeiten. Versorgung muss dann stattfinden, wenn die Mitarbeitenden der Kunden vor Ort sind.“ Die klassische Kaffeebar in der Gemeinschaftsgastronomie werde zunehmend in allumfassenden Retailkonzepte aufgehen, heißt es.

Die wichtigsten Food-Trends an der Kaffeebar sind in diesem Kontext:
  1. Pflanzlich, gesund und trendy. Vegane und vegetarische Offerten sind angesagter denn je – gleich ob Veggie-Bowl, veganes Eis oder Stulle mit Auberginen-Creme. Per se stehen gesunde Mini-Snacks und Mahlzeiten bei den Gästen hoch im Kurs. Dies gilt ebenso für die Getränke-Sparte: Curcuma, Ingwer und Matcha punkten an der Theke ebenso wie Pflanzenmilch in all ihren Varianten.
  2. Customized Offer. Maßgeschneiderte, individualisierte Angebote liegen im Trend. Von der Stange möchte heute niemand mehr was haben. Ob Bowl mit individuellem Topping und Sauce oder der Smoothie nach Wahl – der Gast will mit seinen Wünschen und Bedürfnissen abgeholt werden. 
  3. Süßes gegen den Blues. Ob Donut, Schnecke oder Brownie – Süßes läuft in Krisenzeiten. Das Interesse daran steigt. Wie wäre es etwa mit Apfel-Crumble mit leicht gesalzener Karamellsauce? Oder veganem Kuchen und dazu ein Banana Macchiato? Oder Flapjacks – Müsliriegel frisch vom Blech?

So plant beispielsweise Kaffeebar-Marktführer Chicco di Caffè den Ausbau des Food-Angebotes mit einem Fokus auf gesunde und vegane Speisen. Hierbei gehe man bewusst auf die steigende Nachfrage nach einer gesunden, nachhaltigen Zwischenverpflegung ein, teilen die Münchner mit. Aktuell liegt der Food-Anteil am Gesamtumsatz bei 30 Prozent. Als Neuprodukte 2022 sind Wraps mit „planted“-Chicken (veganer Fleischersatz) ins Sortiment gekommen. Zudem hat man das Sortiment erweitert um Brezel-Varianten sowie Stullen mit Bio-Dinkelbrot und saisonale Muffins.

Der richtige Vollautomat für die Pausen
Wo Höchstleistung und Vielseitigkeit gefragt sind, spielen die GIGA X8 und GIGA X3 von JURA ihre Stärken aus. Bis zu 200 Tassen pro Tag unterschiedlichster Kaffee- und Milchheißgetränke bereiten sie auf Knopfdruck zu, auf Wunsch sogar zwei Cappuccini oder zwei Latte macchiati. Insgesamt 32 Spezialitäten können individuell programmiert werden. Sie beherrschen die komplette Bandbreite von Ristretto, Lungo Barista über Milchkaffee bis zum Kännchenkaffee in Espressoqualität. Die Modelle der X-Linie, X6 und X8 sind auf einen Kaffeedurst von rund 80 Tassen pro Tag ausgelegt und damit ideal für den mittleren Kaffeedurst.
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Auch bei der Compass Group feilen die Macher am Snack-Profil. Unter anderem hat der Contract Caterer das Sortiment an den bundesweit 88 Kaffeebars an veganen und vegetarischen Rezepturen ausgebaut. Ein kulinarisches Highlight sein diesem Rahmen das Falafel-Walnuss-Brötchen mit Avocado auf Rote Bete und Hummus. Weitere Neuzugänge im Angebot 2022 sind zudem Banana Macchiato, heiße Kokos-Schokolade, Müslis, Joghurts und Overnight Oats.

Snacks spielen auch an den Kaffeebars von SV Deutschland eine große Rolle im Angebot, das Sortiment soll künftig weiter ausgebaut werden. Seit diesem Jahr gibt es beispielsweise eine zentrale Produktion von hausgemachten Pâtisserie-Spezialitäten für den Raum Köln durch die neue SV Konditorin Romaniia Mykoliv, die zu Beginn des Krieges aus der Ukraine nach Deutschland gekommen ist. Die Fachfrau produziere Torten, Eclaires, Petit Fours, Macarons und vieles mehr für die Standorte in und um Köln. Vegane Produkteinführungen bei Frühstück und Snacks haben in den Kaffeebars den Umsatz erhöht.
Trendige Angebote in den Kaffeebars der Compass Group.
Trendige Angebote in den Kaffeebars der Compass Group.
Caffé Dallucci
Zudem bietet der Caterer den Kunden ein großes Angebot an Milchalternativen (Hafermilch, Sojamilch, Mandelmilch), dadurch sei es gelungen, sowohl die Zielgruppe als auch den Umsatz auszubauen. Weitere Newcomer im Angebot sind Low-Sugar Produkte wie Bircher Müsli, Overnight Oats, Kuchen und Energy Balls.

Das Ende der Fahnenstange am Snack-Himmel scheint bundesweit an den Kaffee-Oasen der Unternehmen noch nicht erreicht. Nahezu alle großen Kaffeebar-Betreiber der Gemeinschaftsgastronomie wollen ihre Angebote weiter optimieren und ausbauen, um den neuen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

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