Ruhr-Universität Bochum | Vegan-Mensa

Vegan Year statt Veganuary

Das Signature Dish der neuen Veggie-Location Rote Bete.
AKAFÖ
Das Signature Dish der neuen Veggie-Location Rote Bete.

Natürlich vegan, heißt die Devise der "Rote Bete", dem neu erschaffenen In-Place im alten Bistro. Seit Anfang 2020 gestaltet das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) sein ehemaliges Bistro an der Ruhr-Universität Bochum zum veganen Restaurant um. Nun war Neueröffnung nach umfassenden Umbauten.

Die Rote Bete stand Pate: Das neue Campus-Restaurant wurde damit nach einem der beliebtesten heimischen Superfoods benannt.

Wohlfühl-Essen

Zahlreiche Soulfood-Gerichte locken nun die Gäste: Von gefülltem Gemüse mit Kräuterdipp über knusprige Bratlinge bis hin zu würzigen Curry-Varianten spiegeln die Rezepturen den Gästen dabei die geschmackvolle Vielfalt der veganen Küche wider. Ergänzt wird das Lunchangebot durch eine vielfältige Salat- und Anti-Pasti-Theke und das "Signature Dish", die hauseigene Rote-Bete-Suppe. Zum süßen Genuss verführen Kuchen- und Puddingspezialitäten.
 
Anspruch der Macher das AKAFÖ ist es, den rund 42.000 Studierenden und über 6.000 hauptamtlichen Beschäftigten der Ruhr-Universität mit der Rote-Bete-Location ein frisches, gesundheitsorientiertes und vielfältiges Speisenangebot aufzustellen, das Gäste unabhängig von individuellen Ernährungsvorlieben Freude am Genuss und Verweilen bereitet. Bewusstsein für Ernährung zu schaffen, gehört aber schon grundsätzlich mit zum konzeptionellen Ansatz, der sich auch im Styling niederschlägt.

Lokales Design fürs Trend-Lokal

Das alte Bistro wurde vollständig räumlich umgestaltet und setzt zudem wie die veganen Lebenmittel auf Nachhaltigkeit beim Design. Geerdete, warme Farben und diverse Holzelemente und kräftiges Rote Bete-Rot generieren das Wohlfühl-Ambiente. Innovative Ideen stammen aus der Feder des Bochumer Design-Studios Prinzträger. Das Ergebnis: eine hippes Trend-Restaurant – mit handgefertigten Massivholz-Möbeln der ebenfalls ortsansässigen Möbelmanufaktur Kawentsmann.

Verantwortlich für die veganen Trend-Kreationen auf den Tellern zeichnet der Veganer Lukas Schmülling. Der leitende Mensa-Koch zum Beschluss, nur rein Pflanzliches anzubieten: "Letztlich ausschlaggebend war die hohe Nachfrage unserer Kund:innen sowie die aktuelle Bewegung auf dem Ernährungsmarkt. Das AKAFÖ wollte die Gelegenheit nicht verpassen, das erste vegane Restaurant auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum zu eröffnen."

Den Wünschen voraus

Trendsetter sein war durchaus ein Antrieb. Schließlich gilt es Gästewünsche zu erkennen und umzusetzen, bevor sie noch geäußert werden. So hält die Auswahl nun täglich bis zu fünf Gerichte bereit – mit Ausnahme des Aktionsgerichts – in Buffetform. "Der Gast bestimmt somit selbst, wie viel er von welchem Gericht haben möchte", erläutert Mensaleiter Schmülling. Zeigen möchten er und sein Team, "wie simpel, aber genial die vegane Küche ist." Nun gelte es, die Vielfalt der Pflanzenwelt auszuschöpfen und in neue Angebote zu übersetzen. Zu den Highlights sollen künftig auch Aktionsgerichte wie Burger, Flammkuchen oder Pizza und Kuchen im täglichen Wechsel.
Über das Akademische Förderungswerk
Das AKFÖ versorgt über 70.000 Studierende und Hochschulbeschäftigte in seinen 34 Mensen und Cafeterien und vermietet über 4.200 Plätze in den 23 studentischen Wohnanlagen. Neben zahlreichen Beratungsangeboten und anderen Dienstleistungen ist das AKFÖ mit der Durchführung des BAföG beauftragt und bietet Kinderbetreuung an. Zuständig ist das AKFÖ für neun Hochschulen und Universitäten in Bochum, Bocholt, Gelsenkirchen und Recklinghausen. Im Jahr 2020 lag der Umsatz der Hochschulgastronomie bei 12,4 Mio. Euro.

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