Mehrwegangebotspflicht ab 2023

„Kompatibilität ist gefragt – keine Insellösungen“

Beim Reuseday von Hobart stand die kommende Mehrwegangebotspflicht im Mittelpunkt.
Hobart
Beim Reuseday von Hobart stand die kommende Mehrwegangebotspflicht im Mittelpunkt.

Beim ersten Reuseday am 26. und 27. Oktober von Spültechnikhersteller Hobart tauschten sich Außer-Haus-Anbieter und Akteure aus der Mehrwegbranche zu den Herausforderungen der kommenden Mehrwegangebotspflicht aus. Treffpunkt war der Europa-Park Rust.

Ab dem 1. Januar 2023 müssen Gastronomen in Deutschland ihren Gästen Mehrwegverpackungen für das Delivery- und To-go-Geschäft anbieten. Das stellt viele Anbieter vor große Herausforderungen. Neben der Beschaffung der passenden Behältnisse, der Entscheidung für ein Pfand- oder Software-Sytsem und der dazugehörigen Logistik, stellt die hygienesichere Reinigung des Kunststoffgeschirrs besondere Anforderungen.

Intensiver Austausch

Um offene Fragen zum Handling der verschiedenen "Reusables" zu klären, brachte der Offenburger Spültechnikhersteller Hobart rund 100 Kunden, Partner und Mehrweg-Akteure am 26. und 27. Oktober zum Reuseday im Europapark in Rust zusammen. Dabei tauschten sich B2C-Anbieter mit Entscheidern aus der Kunststoffbranche, Mehrweg-Logistikern, Fachhändlern sowie Gastronomen aus.

"Wie viel Zukunft steckt in Mehrweg?" Diese Frage beantwortete zum Auftakt des Vortragsprogramms Dr. Anika Oppermann, Vorstandsvorsitzende des Mehrwegverbands Deutschland, im Confertainment-Center des Freizeitparks. "Wir brauchen eine Kooperation der verschiedenen Mehrweg-Akteure. Kompatibilität ist gefragt – keine Insellösungen", forderte sie.

Auch die Sicht einer Mikrobiologin sowie eines Lebensmittelkontrolleurs auf die Hygienestandards bei Mehrwegbehältnissen wurde auf der Bühne und im Plenum diskutiert.

Impulse für künftige Lösungen

Am zweiten Tag führte Gastgeber Hobart im eigenen Werk den Teilnehmenden diverse Spül- und Trocknungslösungen seiner Profigeräte vor. "Der Reuseday hat nicht nur unseren Gästen einen großen Wissenszuwachs beschert, sondern auch uns bei Hobart einige Impulse für weitere Produkte und Dienstleistungen zum Thema Reusables gegeben", bilanzierte Markus Bau, Director Food Service.

 

 

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